Aktuelle Termine
09.01.2012 09:00

Fitnessführerschein - Kurse Aktuell

vom 30.01.2012 - 10.02.2012




Intelligent & effektiv trainieren – Wie?

Wie viel Ausdauertraining ist für eine optimale Gesundheit und körperliche Fitness erforderlich? Entscheidend ist die  FTTT-Formel. Dazu nachfolgend Empfehlungen des renommierten American College of  Sports Medicine:

  • Trainingshäufigkeit (F = Frequency):
    Die Minimaldosis, um gesundheitspositive Effekte durch Ausdauertraining zu erreichen, liegt bei 1-2 Trainingseinheiten pro Woche. Die Optimaldosis beinhaltet ein ca. 3- 5-mal pro Woche durchgeführtes Training von moderater bis anstrengender Intensität.
  • Trainingsintensität (I = Intensity):
    Um die Gesundheit und die körperliche Fitness zu verbessern, sollte das Ausdauertraining von moderater bis anstrengender Intensität sein. Dies entspricht einem Belastungsbereich von ca. 64-93 % der maximalen Herzfrequenz (Hfmax = 220 - Lebensalter). Ein anstrengenderes Training führt zu deutlich ausgeprägteren Anpassungseffekten.
  • Trainingsdauer (T = Time):
    Eine Trainingsdauer von mindestens 10 min, optimal zwischen 20-60 min pro Einheit, ist empfehlenswert. Je höher die Anstrengung desto kürzer ist die notwendige Dauer.
  • Richtige Bewegungsform (T = Type):
    Dynamische Bewegungsformen unter Einsatz großer Muskelgruppen sind für das gesundheits- und fitnessorientierte Ausdauertraining besonders gut geeignet. Fitness-Studios bie- ten ein großes und vielfältiges Angebot, wie z. B. Crosstrainer, Stepper, Fahrräder, Laufbänder, Ruderergometer, Kursangebote wie Aerobic, Step-Aerobic, Indoor-Cycling oder Outdoor-Angebote wie z. B. Nordic-Walking, Walking, Inline-Skating, Lauf- und Radtreffs etc.
  • Kalorienverbrauch pro Woche:
    Entscheidend für die gesundheitliche Wirkung des Ausdauertrainings ist der Kalorienmehrverbrauch. Ein zusätzlicher Verbrauch von mind. 1000 kcal pro Woche durch Ausdauertraining ist anzustreben.
  • Gesundheits-Checkup vor dem Start:
    Gerade für bisher sportlich inaktive Personen über 35 Jahre oder bei bestehenden Risikofaktoren und/oder Erkrankungen sollte vor dem Start des Ausdauertrainings ein sportärztlicher Check-up erfolgen.
  • Ausdauertest:
    Um das Ausdauertraining auf den individuellen Leistungszustand auszurichten und mit der richtigen Belastung durchzuführen, ist vorab ein Ausdauertest empfehlenswert.
  • Persönlicher Trainingsplan:
    Mit Hilfe der FITT-Formel kann ein Trainingsplan auf die einzelne Person abgestimmt werden und bringt so den größtmöglichen Erfolg.
  • Kontrolle der Intensität:
    Um eine Unter- oder Überforderung zu vermeiden, ist die Kontrolle der Belastungsintensität wichtig. Dies kann über das subjektive Anstrengungsempfinden der Person, besser über die Kontrolle des Belastungspulses mit Hilfe einer Pulsuhr geschehen.

Nach oben